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Medumio Cortisol im Seniorenalter Kongress
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Grundlagen: Was Cortisol nach 60 mit Körper und Kopf macht

Die Interviews dieses Tages findest du weiter unten, freigeschaltet ab 10:00 Uhr für 24 Stunden. Bitte lies dir zuerst den Text durch.

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Dr. med. Theresa Hallmann
Moderation des Cortisol im Seniorenalter Kongresses
Tagesgruß

Schön, dass du da bist.

Heute geht es ums Verstehen. Bevor wir morgen über Schlaf, Muskeln und Teller sprechen, klären wir, was die Stressachse nach 60 anders macht und warum „einfach mal entspannen" bei einem verstellten Rhythmus so oft ins Leere läuft. Du hast bis morgen früh um 10 Uhr, nimm dir die vier Gespräche in Ruhe.

Eine Endokrinologin erklärt, wie der Cortisol-Rhythmus mit dem Alter flacher wird. Ein Heilpraktiker und sie lesen dasselbe Erschöpfungsmuster, einmal als „Nebennierenschwäche", einmal als Dysregulation der Stressachse. Eine Gerontopsychiaterin zeigt, was Dauerstress mit Gedächtnis und Stimmung macht. Und eine Heilpraktikerin spricht über die Belastung, die kaum jemand Stress nennt: Pflege, Trauer, Leere.

Das lernst du heute
  • Was sich am Cortisol-Rhythmus nach 60 verändert und warum ein Einzelwert wenig sagt
  • Was „Nebennierenschwäche" und „Dysregulation der Stressachse" gemeinsam beschreiben und wo die Lager auseinandergehen
  • Woran man Stress-Vergesslichkeit von beginnender Demenz unterscheidet
Lektion 1

Die Interviews des Tages

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Interview 1 von 4

Prof. Dr. med. Ingrid Wallner

Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie, Schwerpunkt Hormone im Alter

„Prof. Dr. med."

Prof. Wallner erklärt dir ohne Fachchinesisch, wie die Stressachse zwischen Gehirn und Nebenniere funktioniert und was sich daran mit dem Alter verändert: Der Morgengipfel wird flacher, der Abendwert bleibt oben, die Bremse reagiert träger. Du erfährst, warum ein einzelner Cortisolwert wenig sagt und was ein Tagesprofil zeigt.

  • Wie die Stressachse zwischen Gehirn und Nebenniere geregelt wird
  • Was sich am Cortisol-Rhythmus nach 60 verändert und warum
  • Warum ein Einzelwert wenig aussagt und was ein Tagesprofil kann
  • Welche Fragen du deiner Ärztin zu Cortisol und Erschöpfung stellen kannst
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Interview 2 von 4

Bernhard Lichtenau

Heilpraktiker, Schwerpunkt Stressmedizin und Regulationsdiagnostik

„Heilpraktiker"

Bernhard Lichtenau sieht in seiner Praxis seit Jahren Menschen über 60 mit demselben Muster: nachts wach, tags erschöpft, innerlich auf Anschlag. Er erklärt, was viele „Nebennierenschwäche" nennen und die Wissenschaft als Dysregulation der Stressachse beschreibt, wo beide Sichtweisen sich treffen und wo sie sich unterscheiden. Und warum er die Beschwerden ernst nimmt, egal wie man sie nennt.

  • Welches Erschöpfungsmuster er bei Menschen über 60 immer wieder sieht
  • Was „Nebennierenschwäche" und „HPA-Achsen-Dysregulation" gemeinsam beschreiben
  • Wo Naturheilkunde und Schulmedizin sich ergänzen und wo sie streiten
  • Welche ersten Schritte er Betroffenen ans Herz legt
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Interview 3 von 4

Prof. Dr. med. Ulrike Fendt

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Schwerpunkt Gerontopsychiatrie

„Prof. Dr. med."

Prof. Fendt erklärt, warum chronisch hohe Cortisolwerte mit Veränderungen im Hippocampus und schlechterer Gedächtnisleistung in Verbindung gebracht werden. Du erfährst, was Stress-Vergesslichkeit von einer beginnenden Demenz unterscheidet, warum Dauerstress im Alter oft als Niedergeschlagenheit auftritt und wann eine Abklärung sinnvoll ist.

  • Wie Cortisol auf Hippocampus und Gedächtnis wirkt
  • Woran man Stress-Vergesslichkeit von beginnender Demenz unterscheidet
  • Warum Dauerstress im Alter oft als Stimmungstief erscheint
  • Wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist
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Interview 4 von 4

Gudrun Seewald

Heilpraktikerin und Psychologische Beraterin, Schwerpunkt pflegende Angehörige und Lebensübergänge

„Heilpraktikerin & Psychologische Beraterin"

Gudrun Seewald begleitet Menschen, die einen Partner pflegen, einen Verlust verarbeiten oder nach dem Berufsleben nicht mehr wissen, wofür sie morgens aufstehen. Sie zeigt dir, warum diese Belastungen die Stressachse genauso auf Betrieb halten wie ein Vollzeitjob, warum Betroffene das selten „Stress" nennen und welche kleinen Schritte im Alltag wirklich entlasten.

  • Warum Pflege, Trauer und Leere die Stressachse dauerhaft auf Betrieb halten
  • Weshalb Betroffene ihre Belastung selten „Stress" nennen
  • Welche drei Alltagsschritte sie Angehörigen zuerst empfiehlt
  • Warum soziale Verbundenheit einer der stärksten Puffer ist
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Alles Liebe, deine Theresa